Krankentagegeld

Wenn Sie locker auf ein Viertel Ihres Nettoeinkommens verzichten können, brauchen Sie kein privates Krankentagegeld. Wenn Sie Ihr Einkommen für den Fall einer längeren Krankheit sichern wollen, sollten Sie weiterlesen.

Was ist Krankengeld?

Krankengeld ist eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Es deckt nur 70% des Bruttoverdienstes und maximal 90% des Nettoverdienstes ab, bezogen auf die Beitragsbemessungsgrenze. Es wird maximal 78 Wochen gezahlt.

Was ist Krankentagegeld?

Bei gesetzlich krankenversicherten Arbeitnehmern zahlt der Arbeitgeber im Krankheitsfall den Lohn in der Regel bis zu 42 Tagen lang weiter (im Zweifel fragen Sie bei Ihrer Personalabteilung nach).

Danach übernimmt die Krankenkasse - sie zahlt das sogenannte Krankengeld. Unabhängig von der Kasse, in der Sie versichert sind, wird das Krankengeld nach folgender Formel berechnet: 70 % vom Bruttoeinkommen, aber maximal 90 % vom Nettoeinkommen. Aber Achtung: Von diesem Krankengeld wird noch der Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung abgezogen (Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegepflichtversicherung).

Unter'm Strich fehlt Ihnen dann insgesamt rund ein Viertel Ihres gewohnten Nettoeinkommens. Und das womöglich über Monate hinweg. Bei freiwillig versicherten Arbeitnehmern kann die Lücke zwischen Krankengeld und Netto sogar noch höher sein. Und wenn Sie nach 18 Monaten noch nicht wieder gesund sind bekommen Sie gar nichts mehr - dann endet die Zahlung der Krankenkasse.

Was ist Krankenhaustagegeld?

Krankenhaustagegeld wird nur gezahlt während eines Krankenhausaufenthaltes.
2 Arten von Krankenhaustagegeld kann man vereinbaren.
In der privaten Krankenzusatzversicherung:
Als einzelner Baustein oder in Kombination mit weiteren Bausteinen wie Chefarztbehandlung, freie Klinikwahl und Krankenhaustagegeld.
In der privaten Unfallversicherung:
Das Krankenhaustagegeld wird nur für Krankenhausaufenthalte nach einem Unfall gezahlt.

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